Bauen, Renovieren, Einrichten – Alles unter einer Adresse!
Hochwertiges Handwerk "im Paket" für wohngesunde Lebensräume
Was immer Sie für Ihr Zuhause, oder Ihre Geschäftsräume suchen, finden Sie unter einer Adresse: bei Forum Form.
Das regionale Handwerkernetzwerk bietet Ihnen neben einer übergreifenden Beratung auch Angebote und Durchführungen verschiedener Gewerke im Paket. Hochwertige Qualität „für wohngesunde Lebensräume“, sorgfältige Verarbeitung und termingerechte Ausführung fachmännischen Handwerks verbinden sich – ganz nach Ihren Wünschen – zu integrierten Gesamtlösungen.Vom Boden bis zum Dach, von der Küche bis zur Gardine. Alles bestens aufeinander abgestimmt, zeitlich optimal koordiniert.
Ökologie und Umwelt
Das Bauen eines Hauses ist in vielerlei Hinsicht mit Verantwortung für die Umwelt verbunden. Der Schutz von empfindlichen Ökosystemen sollte dabei ebenso beachtet werden wie das Vermeiden unnötiger Flächenversiegelung. Eine energiesparende Bauweise trägt erheblich zur Nachhaltigkeit bei und kann durch die Nutzung erneuerbarer Energien noch unterstützt werden.
Genauso wichtig ist die Auswahl der Baustoffe. Nachwachsende und nachhaltig produzierte Rohstoffe schonen unsere Ressourcen. Dabei erfüllen sie natürlich die gleichen qualitativen Ansprüche wie herkömmliche Baustoffe. Aber auch die Wohngesundheit der Bewohner spielt eine Rolle - die Baustoffe sollten frei von Schadstoffen und allergenen Materialien sein.
Heute schon an morgen denken
Diesen Ausspruch sollten Sie insbesondere dann beherzigen, wenn bei Ihnen eine Neubaumaßnahme oder eine Renovierung Ihrer Wohnung oder Hauses ansteht. Ihre Investition macht sich quasi doppelt bezahlt, sofern Sie sich ein Wohnumfeld schaffen, dass nicht nur heute, sondern auch morgen noch Ihren Bedürfnissen entspricht.
Gestalten Sie Ihr Zuhause nutzerfreundlich und ohne Barrieren, damit Sie möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Bedenken Sie, dass bestimmte Tätigkeiten vielleicht schon in ein paar Jahren mit erheblichen Anstrengungen verbunden sein können. Barrierefreies Wohnen ermöglicht Ihnen hingegen so lange wie möglich auf fremde Hilfe verzichten zu können.
Wie dicht ist Ihr Haus?
Eine sorgfältig abgedichtete Gebäudehülle ist Voraussetzung für die positive Energieeffizienz eines Gebäudes. Darüber hinaus können Bauschäden infolge von Feuchteeinträgen in die Baukonstruktion vermieden werden. Auch wird der Wohnkomfort durch die Vermeidung von Zuglufterscheinungen deutlich erhöht und der Eintritt von Staub- und Dämmpartikeln in das Rauminnere verhindert.
Die Luft in einem Gebäude ist gerade in der Zeit der Heizperiode in Bewegung. Aufsteigende Warmluft kann durch Fugen und andere Leckagen in die Baukonstruktion eindringen und auf der kalten Seite der Dämmung kondensieren; Feuchtigkeitsschäden können die Folge sein. Dringt kalte Luft von außen in die Räume, kann es zu unangenehmen Zugerscheinungen kommen; so genannte Kaltluftseen entstehen.
Wie wird ein BlowerDoor-Test durchgeführt? Die Gebläsetür wird in eine Außentür des Gebäudes im Erdgeschoss eingebaut. Alle weiteren Türen und Fenster werden geschlossen. Anschließend saugt der Ventilator Luft aus dem Gebäude: ein Unterdruck entsteht. Über Fugen und andere Undichtigkeiten strömt nun Außenluft in das Gebäude. Diese Luftströme können gemessen oder mit Nebel visualisiert werden.
Ein positiver BlowerDoor-Test garantiert Ihnen eine hohe Energieeffizienz, Vermeidung von Bauschäden und einen höheren Wohnkomfort.
Energieverluste sichtbar machen
Energieverluste sind vor allem bei älteren Gebäuden die Ursache für hohe Energiekosten. Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung können hier Abhilfe schaffen. Doch welches ist die richtige? Dachdämmung, Dämmung der obersten Geschossdecke, Dämmung der Kellerdecke, Fensteraustausch oder Heizungssanierung?
Es gibt verschiedene Verfahren, die Antworten auf diese Fragen geben können. Mithilfe der Thermografie können z.B. Wärmebrücken sichtbar gemacht werden. Die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle lässt sich mittels eines Blower-Door-Tests feststellen. Sie ist nicht nur für die Verringerung der Energieverluste notwendig, sondern schützt auch vor Bauschäden durch Feuchtigkeit in der Konstruktion.
Energieverluste durch Wärmebrücken vermeiden!
Eine Wärmebrücke (oft fälschlicherweise als Kältebrücke bezeichnet) ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch die die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die anderen Bauteile. Das erzeugt Wärmeverluste, die an unzähligen Stellen des Hauses auftreten können.
Die Ursachen für Wärmebrücken sind individuell und vielfältig. Immer wieder sind es leider die nicht sorgfältigen Ausführungen, die zu Problemen führen können. Wärmebrücken lassen sich am besten vermeiden, wenn ein Gebäude rundum gedämmt ist. Erst dadurch lässt sich der erhöhte Energieverbrauch verhindern. Das nachträgliche Dämmen für vorhandene Bausubstanz bietet sich nicht nur zur Energieeinsparung an, sondern auch, um ein inneres Wohlfühllklima zu erzeugen, das trotz hoher Energiekosten bezahlbar ist.
Wir machen die Schwachstellen an Ihrem Haus sichtbar!
Die Thermografie bietet die Möglichkeit, unsichtbare Wärmestrahlen für das menschliche Auge sichtbar zu machen. Im Gegensatz zu einem Thermometer, das nur punktuell die Wärme erfassen kann, lässt sich bei der Thermografie die Wärme ausstrahlende Fläche darstellen. Somit können Leckagen am ganzen Gebäude sichtbar gemacht werden. Ziel ist es, einen Überblick zu verschaffen, welche energetischen Sanierungsmaßnahmen dringend notwendig sind.
Energieeffizienz und Klimaschutz
Ein nicht unerheblicher Teil der Energie eines Haushaltes wird zum Heizen genutzt. Eine gute Dämmung kann hier einen großen Beitrag dazu leisten, Energie und Kosten zu sparen. Der Gesetzgeber hat mit dem Gebäudeenergieausweis ein Instrument geschaffen, das zusätzliche Anreize schaffen soll, entsprechende Investitionen zu tätigen. Doch nicht nur Mieter profitieren davon durch geringere Heizkosten - Eigentümer werden durch eine Wertsteigerung des Gebäudes belohnt.
Energieverluste durch Konstruktionsmängel sind ebenso ein Thema wie das richtige Lüftungsverhalten im Winter. Wer neu baut, kann sich gleich für einen höheren Energieeffizienzstandard entscheiden – beispielsweise für ein KfW-Effizienzhaus oder ein Passivhaus.
Wärmedämm-Verbundsysteme – Sparen und genießen mit System
Ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) besteht aus aufeinander abgestimmten Komponenten zur Dämmung von Außenwänden, deren Hauptbestandteile eine Lage aus Dämmplatten und eine abschließende Putzschicht sind. Die Dämmung erfolgt dabei von außen – dies ist bauphysikalisch sinnvoll und bietet verschiedene Vorteile:
Wohnraum gewinnen – So können die Außenwände dünner sein als ohne WDVS – Sie gewinnen Wohnraum und sparen Baukosten. Ein WDVS eignet sich auch hervorragend für eine Altbausanierung mit Putzfassade, da es auch nachträglich angebracht werden kann.
Heizkosten sparen – Die einzelnen WDV-Systeme unterscheiden sich hauptsächlich in der Wahl des Dämmstoffes. Von ihm hängt wesentlich die Dämmleistung des ganzen Systems ab.
Die wichtigsten Dämmmaterialien – Hartschaum (PS, EPS, XPS, PUR), Mineralwolle (Stein- und Glaswolle) und Holzfasern.
10 gute Gründe für Ihre energetische Gebäudesanierung
Steigende Energiepreise machen eine energetische Gebäudesanierung immer lohnenswerter. Und das ist so verblüffend einfach: Sorgen Sie dafür, dass die Gebäudehülle optimal gedämmt ist, also Außenwände, Dach und Fenster. Profitieren Sie von diesen Vorteilen:
- Kosteneinsparung durch geringeren Energieverbrauch
- Höhere Unabhängigkeit bei steigenden Energiepreisen
- Nutzung erneuerbarer Energien
- Schonung der Energieressourcen
- Klimaschutz durch Reduzierung der CO2-Emissionen
- Erhöhung des Wohnkomforts
- Wertsteigerung Ihres Gebäudes
- Chancenerhöhung für Verkauf und Vermietung
- Nutzung öffentlicher Fördermittel und zinsgünstiger Kredite
- Schaffung neuer Arbeitsplätze in Deutschland
KfW-Programm für energieeffizientes Bauen
Die KfW-Förderbank gewährt günstige Darlehen für den Bau, die Umwandlung und den Ersterwerb von besonders energieeffizienten Wohngebäuden – der erforderliche energetische Standard ist durch einen Sachverständigen zu bestätigen.
Gefördert werden Gebäude, deren Energiebedarf den Standard eines KfW-Effizienzhaus 70 erreicht bzw. unterschreitet. KfW-Effizienzhaus 70 bedeutet dabei, dass der Energiebedarf des Gebäudes maximal 70% des für dieses Gebäude maximal zulässigen Energiebedarfs nach EnEV beträgt.
Wer wird gefördert?
Privatpersonen, Wohnungsunternehmen
und Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts.
Umfassende und stets aktuelle Informationen zu diesem Förderprogramm der KfW-Förderbank und den entsprechenden Konditionen erhalten Sie unter „KfW-Programm Energieeffizient Bauen 153“ auf der Internetseite www.kfw-foerderbank.de.
Hohe Energieeffizienz
Sie haben vor, ein besonders energieeffizientes Wohngebäude zu bauen bzw. zu kaufen? Damit sind Sie Vorreiter in Sachen Klimaschutz und werden vom Bund besonders gewürdigt. Erreicht Ihr Niedrigenergiehaus beim Energiebedarf den Standard eines KfW-Effizienzhaus 70 oder besser oder eines Passivhauses, begünstigen wir Ihren Kredit mit äußerst sparsamen Zinsen und einem zusätzlichem Tilgungszuschuss.
Ihr KfW-Darlehen im Programm 153 übernimmt 100 % der Baukosten (ohne Grundstückskosten) bis zu 50.000 Euro.
Ihre Vorteile:
- TOP-Konditionen: Zinssatz ab 2,88 % effektiv pro Jahr; Tilgungszuschuss: bis zu 10 % der Darlehenssumme, je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Standard).
- Mehr Spielraum in tilgungsfreien Anlaufjahren: Zinsen werden nur auf den abgerufenen Kreditbetrag berechnet, Doppelbelastung aus Mietzahlung und Kredittilgung entfällt
- 10 Jahre Zinsbindung
- Kostenfreie, außerplanmäßige Tilgung möglich
Als Privatperson können Sie dieses Förderprogramm nutzen, wenn Sie gemäß KfW-Effizienzhaus-Standard (bzw. Passivhaus-Standard) bauen oder einen entsprechenden Neubau kaufen. Sie werden ebenfalls unterstützt, wenn Sie bestehende Wohngebäude durch abgeschlossene Wohneinheiten erweitern oder bisher nicht zum Wohnen genutzte Gebäude entsprechend umbauen.
Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Hausbank, bevor Sie kaufen oder anfangen zu bauen. Nach Prüfung Ihrer Unterlagen wird das Darlehen ebenfalls durch Ihre Hausbank bereitgestellt.
Nicht gefördert werden:
- Umschuldungen bestehender Darlehen
- Nachfinanzierungen bereits begonnener/abgeschlossener Vorhaben
- Ferien- und Wochenendhäuser
Aufbau eines Wärmedämm-Verbundsystems
Um eine hohe Qualität beim Einbau eines WDVS zu gewährleisten, sollten grundsätzlich nur Systemkomponentent verwendet werden und die Montage sollte ausschließlich durch qualifizierte Handwerker erfolgen.
Ein WDV-System besteht im wesentlichen aus drei Schichten: Wärmedämmschicht aus Hartschaumplatten (Polystyrol oder Polyurethan), Mineralfaserplatten, Kalziumsilikatplatten, Holzfaserplatten, Kork- oder Schilfrohrdämmplatten, o. a.
Die Wärmedämmplatten werden je nach Gewicht und Art des Untergrunds entweder auf denselben geklebt oder gedübelt. Im Prinzip sind fast alle Untergründe für die Anbringung eines WDVS geeignet. Der alte Putz muss in der Regel nicht entfernt werden. Für schwierige Untergründe, wie bspw. bei der nachträglichen Dämmung von Atbauten, steht zusätzlich ein Schienensystem zur Verfügung, auf dem dann die Dämmplatten befestigt werden können.
Im Sockelbereich muss eine spezielle Perimeterdämmung verwendet werden. Diese besteht aus druck- und wasserresistenten Materialien wie EPS oder Schaumglasplatten.
Um Wärmebrücken und spätere Risse im Oberputz zu vermeiden, muss besonders darauf geachtet werden, dass die Dämmplatten plan und fugenlos verlegt werden.
Armierungsschicht aus Armierungsputz und Armierungsgewebe.
Die Armierungsschicht glättet die Oberfläche und bereitet sie für die Aufbringung des Oberputzes vor. Das Armierungsgewebe, z.B. aus Glasfasergewebe, dient vor allem dazu, Risse im Oberputz zu verhindern, indem es auftretende Spannungen auf der ganzen Fläche verteilt.
Oberputz
Oberputz und Armierungsschicht schützen die Fassade vor Regen. Zur Auswahl stehen Mineral-, Silikat-, Kunstharz- und Silikonharzputze. Diese können z.T. schon eingefärbt werden oder müssen zusätzlich noch gestrichen werden.

1: Ziegelmauerwerk
2: Klebe- und Armierungsspachtel
3: Dämmplatte
4: Klebespachtel
5: Armierungsgewebe
6: Klebespachtel
7: Grundierung
8: Operputz
Und sonst ...?
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